Galactic Civilization

Galactic Civilization Spiel – Was ist nützlich zu wissen

Persönlich finde ich, dass die Überprüfung von Erweiterungspaketen die schwierigste Art von Artikeln ist, die ich schreibe. Und über eine Erweiterung zu einem sehr soliden und beliebten Spiel zu schreiben, ist bei weitem am schwierigsten. Selbst wenn sich ein neues Spiel aus einem unbekannten Genre als wirklich lausig erweisen sollte, fällt es mir immer noch leichter, es objektiv zu überprüfen und strikt danach zu bewerten. Warum? Weil ein Erweiterungspaket sowohl als eigene Einheit als auch im Zusammenhang mit dem Spiel, das es erweitert, betrachtet werden muss. Wenn es ursprünglich ein tolles Spiel ist, ist es schwieriger, weil die Erweiterung wirklich etwas Besonderes hinzufügen muss.

Hier haben wir also ein wirklich exzellentes Science Fiction, rundenbasiertes Strategiespiel, Galactic Civilizations. Das Spiel wurde seit seiner Veröffentlichung im März 2003 angekündigt und erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen. Und jetzt, im Jahr 2005, hat Galactic Civilization-Entwickler Stardock seine Breakout-Strategie mit einem Erweiterungspaket, der Altarian Prophecy, fortgesetzt.

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Zuerst können Sie die aufgelisteten Funktionen zusammenfassen: Ein neuer Kampagneneditor, Karteneditor und Szenarioeditor. Zwei neue Rassen, die Korx und die Drath. Vier neue Schiffe, Paladin, Wraith, Vamp und Sovereign. Zehn neue Szenarien und eine galaktische Enzyklopädie.

Nun bin ich mir nicht sicher, warum die Galaktische Enzyklopädie in der Feature-Liste enthalten ist. Es ist wirklich die gleiche Enzyklopädie, die auf der Galactic Civilization-Website gehostet wird. Tatsächlich ähneln viele der Erweiterungsfeatures weitgehend der Enzyklopädie, d.h. mehr von der gleichen und nicht sehr substanziell. Verstehen Sie mich nicht falsch, die neuen Schiffe sind cool und eine willkommene Ergänzung, aber sind sie wirklich hervorragende Ergänzungen, die Galactic Civilization zu einem neuen Level des Gameplays treiben? Nicht wirklich. Sie sind einfach cool.

Die Rassen sind völlig unterschiedliche Materie. Bei allen Spielen in Galactic Civilization haben Sie die Möglichkeit, eines der Rennen zu aktivieren oder zu deaktivieren sowie die Ausrichtung und Intelligenz der Rassen einzustellen. Jede Rasse, die einer Karte hinzugefügt wird, verändert das Spiel, indem sie die Gesamtzahl der verfügbaren Ressourcen, insbesondere der bewohnbaren Planeten, begrenzt. Wenn du also eine Karte mit sehr wenigen Rassen spielst (feindlich oder nicht), ist das Rennen, verfügbare Planeten zu finden und zu kolonisieren, etwas weniger verstopft. Fügen Sie weitere Rassen zu einer Karte hinzu, und die Anzahl der verfügbaren Planeten und andere Ressourcen für jeden Spieler werden reduziert. Durch das Hinzufügen von zwei weiteren Rassen in der Erweiterung wird Galactic Civilization zu einem viel frenetischeren und energiegeladeneren Spiel. Die eigentlichen Rassen, die Korx und Drath, unterscheiden sich nicht grundlegend von den anderen Rassen. Allerdings sind ihre Porträts sehr cool.

Herausgeber. Denken Sie an Redakteure. Die großen Neuerungen in der altarischen Prophezeiung sind drei neue Redakteure. Mit dem Karteneditor können Sie jede Art von Sternenkarte erstellen, die Ihnen gefällt. Gruppieren Sie alle gelben Sonnen an einem festen Ort und schieben Sie alle anderen Ressourcen an den Rand der Karte? Kein Problem. Packen Sie alle Sonnen in eine Ecke und fügen Sie nur ein paar verstreute auf der Karte hinzu? Abgemacht. Sie können die Sternenkarte wirklich so einrichten, wie Sie es wünschen. Und glauben Sie mir, wenn ich sage, dass dies das Gameplay drastisch verändern kann. Es kann dem Begriff “Space Race” wirklich eine neue Bedeutung geben.

Im Gegensatz zu den einfachen und geradlinigen visuellen Elementen, die bei der Erstellung neuer Karten verwendet werden, weisen die Szenario- und Kampagneneditoren eine wesentlich höhere Komplexität und Subtilität auf. Der Szenario-Editor enthält mehrere Textfelder zur Eingabe einer Szenariobeschreibung sowie von Sieg- und Niederlagebedingungen. Zusätzlich können Sie die Regeln für Rennen, Relationen, Teams, Universumselemente, Szenarienregeln, erlaubte Technologien und ausgelöste Ereignisse anpassen. Im Wesentlichen können Sie die Art und Weise, wie das Spiel gespielt wird, anpassen, indem Sie die Elemente, aus denen ein Szenario besteht, anpassen. Ändern Sie die Teams, ändern Sie die Taktik für den Sieg. Ändern Sie die Rennen, ändern Sie die Technologien, ändern Sie alles und es ändert sich die Taktik des Spiels. Die Spieler müssen sich anpassen. Sehr cool.

im Spiel

Wenn es um Raffinesse und Einfachheit geht, hat der Kampagneneditor beides im Überfluss. Einfachheit wird erreicht, indem man einen benutzerdefinierten Prolog und Epilog hinzufügt und dann eine Reihe von benutzerdefinierten Szenarien hinzufügt und diese mit benutzerdefinierten Karten koordiniert. Hier passiert die Magie. Was Sie wirklich eine Handlung erschaffen. Denken Sie an es auf diese Weise, können Sie eine benutzerdefinierte Kampagne erstellen, die einfach beginnt, nur zwei rivalisierende Rennen. Erweitern Sie dann die Karte und fügen Sie eine weitere Rasse hinzu. Halten Sie die Karte statisch, aber werfen Sie sie in zwei eindringende Völker. Und Viola, du hast gerade eine Geschichte kreiert, die dem Sci-Fi-Kanal würdig ist.

Persönlich empfehle ich, die Szenarien, Karten und Kampagnen zu öffnen, die die Altarische Prophezeiung selbst ausmachen. Und wenn wir schon von der Prophezeiung sprechen, es ist ein ausgezeichneter Feldzug. Wie ich bereits angedeutet habe, können Sie mit dem Kampagnen-Editor eine Geschichte erstellen, indem Sie Karten und Szenarien mischen, und genau das hat Stardock mit der altarischen Prophezeiung gemacht. Die Kampagne selbst ist sehr einnehmend und nutzt wirklich alle Elemente, die Galactic Civilizations zu einem exzellenten Spiel machen.

Unreal Tournament im Mittelalter – Guild Wars

Kaum ist Guild Wars veröffentlicht, tummeln sich schon Zehntausende in der Welt von Tyria. Durch einen Mix aus MMORPG, schnellem Hack’n Slay und der Atmosphäre eines reinen Offline-Rollenspiels punktet Guild Wars nicht nur bei Fantasy-Fanatikern.

Ist das Rollenspiel Guild Wars also wirklich der von vielen betitelte “World of Warcraft”-Killer?

Ich habe mich umfassend mit dem Spiel befasst, wieso es aber nicht zum Dolchstoß gereicht, aber trotzdem zu  vielen durchgezockten Nächten geführt hat, kannst du hier nachlesen.

Was unterscheidet Massive Multiplayer Online Role-Playing Games von anderen Spielen? Der Einstieg ins Spiel dauert sehr lang, du musst sehr viel Zeit investieren und sie kosten eine monatliche Gebühr. All diese Punkte – bisher feste Naturgesetze – versucht Guild Wars umzustoßen. Und das in einer zwar umfangreichen, aber dennoch einsteigerfreundlichen Welt. Dazu bekommt ihr einen fantastischen Spieler-gegen-Spieler-Modus kredenzt, der das Sahnehäubchen darstellt.

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Eine Welt in Aufruhr

Wieder einmal bedroht Krieg das Königreich von Ascalon. Die bösen hundeähnlichen Charr haben eine Armee versammelt und sind ins Königreich eingedrungen. Nur ein großer Wall hält sie davon ab, das komplette Land zu überrennen.

Doch die Kämpfe am großen Wall nehmen zu und so ist der König zum Handeln gezwungen. Auf sein Geheiß werden daher mutige Männer und Frauen zusammengeholt um dem Ansturm der Charr entgegenzutreten.

Einer dieser Helden seid ihr. Ihr habt gerade erst eure Rüstung und eine Waffe bekommen und schon schickt man euch in die Hinterlande des Reiches, um dort Kampferfahrungen zu sammeln und so manche Bedrohung abzuwenden.

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Die Rückkehr der Klötzchen-Ritter: Lego Star Wars II

Lego Star Wars II: The Original Trilogy

Du startest deine Mission mit Obi-Wan, Luke sowie C-3PO und R2-D2 auf Mos Eisley. Euer Ziel ist es, den Schmuggler Han Solo zu finden, damit dieser euch mit seinem Raumschiff – dem Millenium Falcon – nach Alderaan bringen kann. Gerade dem X-34 Landspeeder entstiegen beginnt das Spiel. Das Demolevel erklärt dir nach und nach die Steuerung und weist dir mit Tipps und Tricks den Weg zu Han und seinem Schiff.

Alte Bekannte und neue Mitstreiter

Auf den ersten Blick ist vieles beim Alten geblieben. Per Tastendruck kannst du fliegend zwischen deinen Teamkameraden wechseln und so ihre jeweiligen Fähigkeiten nutzen. Wie auch im Vorgänger steht das Sammeln von Münzen und LEGO-Containern im Vordergrund. Während das Eine weitere Charaktere freischaltet, die du dann im Freien Spiel nutzen kannst, verschafft dir das Andere einen Geheimcode, den du in der im September dieses Jahres erscheinenden Vollversion einsetzen kannst. Wer sich schwer tut, eben jene Container zu finden, sollte wieder auf ein leichtes Klingeln im Hintergrund achten. Je näher man einem Behälter kommt, desto lauter wird es. Und wer in der Demo partout den zehnten Behälter nicht finden kann, sollte einfach mal hinter der Leinwand im Kino schauen. Es gilt aber nach wie vor: Achte darauf, was du zerstörst! Oft kannst du die Gegenstände mit deiner Macht manipulieren, um entweder noch mehr Münzen aufzusammeln oder Objekte freizulegen, an die du nach dem Zerstören des Gegenstandes nicht mehr herankommen würdest. Eine selbstständig schwenkende Kamera, die im Gegensatz zu manch anderen 3D-Adventures sehr gute Arbeit leistet, gewährt dir dabei immer die Übersicht über das Geschehen. Nur manchmal wünscht man sich, sie auch mal selbst bewegen zu können, um das eine oder andere Detail besser einzusehen.

Übersehen kann man auf keinen Fall die Neuerungen, die für noch mehr Spielspaß sorgen sollen. In der Vollversion wird es dir möglich sein, eine Vielzahl von Fahrzeugen und Kreaturen zu steuern. In der Demo hast du bereits Gelegenheit, 3 von ihnen zu übernehmen: einen Landspeeder, einen Dewback und einen AT-ST. Letzteren musst du dir selbstverständlich erst bauen. Neu ist, dass es neben der reinen Macht-Verschiebung von Bauklötzen auch eine Art Bau-Animation gibt, in der ein Held in Rekordgeschwindigkeit Stein um Stein zusammensetzt. Mit der Macht kannst du aber nicht nur Dinge erschaffen, sondern neuerdings auch NPCs beeinflussen, auch wenn das in der Demo nicht über Verwirren (Obi-Wan) oder Zerstören (Darth Vader) hinausgeht.

Du kannst selbstverständlich auch auf dein Laserschwert oder deine Pistole zurückgreifen, um Widersacher zu erledigen. Im Nahkampf allerdings gibt es jetzt eine kleine Änderung. Kommt dir ein Gegner zu nahe, wechselt dein Alter Ego in eine Nahkampfanimation. Luke verpasst seinen Feinden gern einen Fausthieb ins Gesicht während Chewbacca zu gern Arme ausreißt. Klingt brutal, sieht bei den kleinen Männchen aber irgendwie niedlich aus. Außerhalb des Kampfgetümmels ist es selbstverständlich wieder deine Aufgabe, unzählige Rätsel zu lösen. Waren es im vorgänger hauptsächlich Schalter- und Schieberätsel, so musst du bereits in der Demo verschiedene Sachen miteinander kombinieren und auf die richtige Reihenfolge achten, um z.B. ein Hindernis aus dem Weg zu räumen oder einen Geheimgang freizulegen. In diesen geheimen Arealen findest du dann neben den altbekannten LEGO-Containern auch neue Sachen, wie die Powersteine. Diese verdoppeln beispielsweise den Schaden, den du mit deinem Laserschwert anrichtest. Allerdings kann nur ein Mitglied deines Team diese Fähigkeit erhalten. Zumindest in der Demo lässt sich eine Fähigkeit nicht übertragen.